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Geld + Job

Sonderpodcast: Studienfinanzierung

 
Schüler/innen der Jahrgangsstufe 13 im Interview: Studieren oder erst mal Lehre? Wie stellen sie sich die Finanzierung vor? Fühlen sie sich überhaupt angemessen informiert?

"Für mich steht jetzt nur der Zivi fest, aber ich habe schon überlegt, ein Studium zu machen..."

"Ich habe vor, ein duales Studium zu machen: 3 Monate studieren, 3 Monate Ausbildung"

"Ich wollte eigentlich eine Ausbildung beginnen, kein Studium..."

Wer demnächst in diesem Frühjahr/Sommer Abi macht, hat sich bestimmt schon irgendwelche Gedanken darüber gemacht, was danach kommt. Manche machen erst mal Zivi oder Freiwilliges soziales Jahr, andere eine Lehre – und einige wollen studieren. Und selbst, wenn die wichtige Frage, WAS man studieren möchte, beantwortet ist, gibt es da alles mögliche zu klären und zu wissen. Seit Studiengebühren in Deutschland weit verbreitet sind, ist die Geldfrage um einiges drängender geworden als bisher. Ein Thema, das auch Felix aus der Jahrgangsstufe 13 eines Düsseldorfer Gymnasiums umtreibt:

"Man hört nur 'es kostet jetzt’, in den Nachrichten Demos gegen Studiengebühren... aber wie viel man nun genau bezahlen muss und wie man das dann refinanziert bekommt..."

Was muss ich bezahlen? Wo beantrage ich was? Wie komme ich an genug Geld? – Diese Fragen stehen ganz vorne, wenn man Studenten und Studentinnen von morgen nach ihren Plänen und Vorstellungen befragt:

"Ich bin jetzt nicht auf Rosen gebettet und deswegen beschäftigt man sich schon damit, wie finanzier ich das, wie funktioniert das mit Bafög etc."

David, ebenfalls kurz vor dem Abi, will zwar selber lieber eine Ausbildung machen, weiß aber von der finanziellen Knappheit eines Freundes zu berichten, der seit letztem Jahr studiert:

"...ich bin eigentlich schockiert, wie der jetzt so durchs Leben kommen muss in seiner 10-Quadratmeter-Bude"

Also liegt es nahe, gründlich zu schauen, wo man wohl überall Geld herkriegen könnte, wenn’s soweit ist. Ein paar Möglichkeiten liegen relativ nahe:

"Da würden mich dann meine Eltern unterstützen"

Thema Nummer 1 bei der Finanzfrage im Studium: die Studiengebühren. Viele Unis nehmen derzeit 500 Euro pro Semester – aber die genaue Summe kann grundsätzlich nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch von Uni zu Uni ganz unterschiedlich sein. Weitere Kosten wie Semesterbeitrag und andere Verwaltungskosten kommen noch hinzu – so dass man schon jeden Monat locker 100 Euro oder mehr hinlegen muss, ohne auch nur Einkaufen gewesen zu sein. Und weil auch den Banken sofort klar war, welches Loch sich hier auftut, entstanden ganz schnell jede Menge unterschiedlicher Kreditangebote speziell fürs Studium. Und da ist genaues Hinschauen und Vergleichen wichtig: Wie läuft hinterher die Rückzahlung, welche Zinsen entstehen, was passiert, wenn ich länger brauche als geplant undundund... Wer schon versucht hat, sich durch den Infodschungel zu kämpfen, hat’s da nicht leicht – Felix z.B. hat schon Erfahrungen mit amtlichen Informationsmaterialien machen müssen:

"Auf diesen offziellen Seiten ist viel Beamtendeutsch, da muss man sich durchackern..."

Eine komplizierte Materie, viele Infos in der Welt, aber wenig verständlich aufbereitet, so das Fazit des Schülers. Die Konsequenz:

"Also, ich fühl mich sehr schlecht informiert, muss ich sagen"

Ein Missstand, den die Verbraucherzentrale NRW in ihrem Jugendmagazin zu beheben versucht. Unter www.checked4you.de/studium gibt es seit Kurzem jede Menge Infos zu diesem Thema, verständlich aufbereitet, mit Erfahrungsberichten, weiterführenden Links und sogar einem kleinen Uni-Quiz – oder auch diesem Podcast hier. Einfach mal reinschauen, lohnt sich!
Titel Datum Dok.-Typ Größe
studienfinanzierung 27.03.2008 studienfinanzierung.mp3MP3 1.82 MB
 
Stand: 27.03.2008 | Seite drucken | Seite empfehlen
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