Viele, die nicht von Natur aus glatte Haare haben, aber welche wollen, greifen zum Haarglätter. Doch das heiße Eisen ist mitunter zu heiß, für die Haare und die Anwenderinnen. Das stellten die Tester der Stiftung Warentest jetzt fest. Sie prüften zwölf Geräte - und fanden sieben "mangelhafte" Modelle.

- Bild: Stiftung Warentest
Die Tester fanden nur zwei Geräte, die leicht durch das Haar gleiten und die Haarsträhnen in einem Zug glätten: den ghd IV styler und den Braun Satin Hair 7 (Iontec ES 2 Typ 2546 // mit Ionentechnologie). Beide Modelle gehören zu den teuersten im Test. Allerdings kostet das Modell von Braun mit 63 Euro nur ein Drittel dessen, was für den ghd zu zahlen ist - nämlich stolze 195 Euro.
Die Tester empfehlen, auf die richtige Temperatureinstellung achten. Für gesundes und kräftiges Haar sollen es nicht mehr als 200 Grad sein. Das Hitzelimit für feines, gefärbtes, gebleichtes oder geschädigtes Haar liegt bei 180 Grad. Bei höheren Temperaturen büßt das Haar Glanz und Elastizität ein und wird strohig. Man könnte sich angesichts dieser Testergebnisse natürlich auch fragen, ob das mit dem Glätten überhaupt so eine gute Idee ist...
Der ausführliche Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de/haarglaetter. Und einen Film zum Test gibt's auch:
(sw/C4U)


