"Lustig ist das Studentenleben" - noch lustiger vielleicht, wenn man nicht mehr im Kinderzimmer bei seinen Eltern weilt. Aber um einiges teurer wird es dann leider auch...
Das mag der Grund sein, warum über 23 Prozent aller Studis im “Hotel Mama” bleiben. Wer jedoch nicht an seinem Heimatort studiert, der muss sich eine Bleibe suchen - und im Schnitt, so eine Erhebung des Deutschen Studentenwerks, 281 Euro im Monat latzen. Das ist der dickste Batzen bei den monatlichen Ausgaben der Studierenden. Anspruch auf Wohngeld haben Studierende leider nur in Ausnahmefällen... Auswärts zu wohnen, kann also richtig reinhauen ins Portemonnaie. Doch ist der Preis fürs Wohnen von zweierlei Faktoren abhängig: zum einen vom Studienort, zum anderen von der Wohnform. In München beispielweise berappen Studierende im Schnitt 348 Euro im Monat für Miete und Nebenkosten, auch in Hamburg, Köln und Düsseldorf weit über 300 Euro. In Dresden und Erfurt jedoch über 100 Euro weniger. Insgesamt kann man sagen: Gerade in westdeutschen Großstädten und Studienhochburgen ist es am teuersten.
Stichwort: Eigene Wohnung Rund 17 Prozent aller Studierenden entscheiden sich für die teuerste Wohnvariante und mieten sich alleine eine Wohnung, knapp 20 Prozent tun sich mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammen. Der Vorteil: Man ist unabhängig - der Nachteil: der Preis.
Stichwort: Wohngemeinschaft oder Zimmer zur Untermiete
Günstiger ist es, sich ein Zimmer zu mieten. Für Gesellige bietet sich eine WG an, bei der sich mehrere Studierende eine Wohnung teilen. Das Gute: Man kann auch Telefon oder Internetanschluss gemeinsam nutzen und so Geld sparen. Wer lieber alleine ist, kann auch ein Zimmer zur Untermiete suchen - mal mit mehr, mal mit weniger Familienanschluss. Das Wohnmodell "Zimmer" wählen knapp 27,5 Prozent aller Studis.
Stichwort: Studentenwohnheim
Eine besondere Art zu wohnen, ist das Studentenwohnheim. Über 12 Prozent der Studis nutzen diese Variante. Bundesweit gibt es rund 180.000 Wohnplätze in Studentenwohnheimen, die die örtlichen Studentenwerke betreiben. Mittlerweile heißt das nicht unbedingt, dass man auf einem ellenlangen Gang mit 20 anderen wohnt. Vielmehr bieten die Studentenwerke eine breite Palette an Wohnformen: vom Einzelzimmer über Appartements bis hin zu Wohngemeinschaften. Die Zimmer sind oft (teil-)möbliert und zumindest in modernen Anlagen recht gut ausgestattet - auch mit Internetanschlüssen. Darüber hinaus verfügen sie über Gemeinschaftsräume. Positiv: Die Häuser sind oft nah am Campus.
Die Mieten fürs Wohnheim schwanken erheblich. Auch hier kommt es sowohl auf die Lage als auch auf Faktoren wie Ausstattung oder Größe an. In Bochum beispielsweise kann man in einem kleinen Einzel- oder WG-Zimmer ab rund 170 Euro (warm) wohnen, unmöbliert auch günstiger. Einraum-Appartements starten bei rund 220 Euro (warm), größere sind entsprechend teurer. Insgesamt bleibt das Wohnheim in vielen Städten im Vergleich zum freien Markt eine Geldbörsen-schonende Möglichkeit - daher ist der Run auf Wohnheimplätze auch sehr groß. Und das heißt: Frühzeitig beim zuständigen Studentenwerk melden! Oft kann man sich auch online auf eine Warteliste setzen.
Such-Tipps für den freien Wohnungsmarkt
Und noch ein paar Fragen, um die Kosten besser zu kalkulieren:
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(AB)
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Forum zum Thema "Die erste eigene Bude"Bisher 2 Beiträge, letzter Beitrag vom 09.07.2011, 16.34 Uhr


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