"Mit dem Fahrrad fahrn spart Sprit und macht die Umwelt fit", texteten die Grundschüler aus Rietberg bei ihrer Detektivschulung in Sachen Stromsparen und hatten noch viel mehr gute Ideen.
Insgesamt ließen sich an der Rietberger Grundschule Mastholt 60 Schüler zum Energiespardetektiv schulen. Erst mal hieß es für alle: Stromfresser sammeln und auf Karten schreiben. Die Rietberger hatten allerdings schon einen enormen Wissensvorsprung....
....in jeder der Grundschulklassen gibt es nämlich bereits zwei Energiedetektive, die den täglichen Stromverbrauch im Klassenzimmer im Blick haben. Sie achten auch darauf, ob die Fenster geschlossen sind, wie hoch die Heizung angedreht ist oder wann das Licht unnötig brennt.
Und so fiel es den Schülern auch nicht schwer, viele der täglichen Stromkiller ausfindig zu machen. Doch bei der Schulung geht es auch darum, sich den Stromverbrauch im eigenen Zuhause mal näher anzusehen. Oder hättest du gedacht, dass der Wäschetrockner ganz oben auf der Liste der Stromfresser steht?
In Rollenspielen übten die Schüler schließlich, wie es wohl wäre, auch anderen Familienmitgliedern, Freunden oder Nachbarn Stromspartipps wie diesen zu geben. "Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank."
Den Praxistest machten die Schüler auch gleich selbst. Mit Strommessgeräten konnten sie dem Verbrauch mancher Geräte genau auf die Schliche kommen.
Die Schüler wurden aber auch selbst kreativ und entwarfen Postkarten und Reime. Kostprobe: "Mit dem Fahrrad fahr'n spart Sprit und macht die Umwelt fit."
Neben selbst gemalten Postkarten entwarfen die Schüler gleich noch ganz globale Ideen zum Energiesparen. Ein Schüler wünschte sich, die Militärbomber dieser Welt sollten statt Munition lieber Energiespartipps über der Erde abwerfen!
Am Ende gab es für jeden der Rietberger Grundschüler eine Urkunde. Viele Schüler versprachen übrigens, ihre Eltern spätestens im nächsten Sommer von der Wäscheleine statt vom Trockner zu überzeugen. Mal sehen, ob sie dann auch beim Aufhängen helfen.