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Auf Kennzeichnung achten

Haltbarkeit von Kosmetik

Milch wird irgendwann schlecht – und Body-Lotion ebenfalls. Denn auch Kosmetika halten nicht ewig. Das liegt an den verderblichen Inhaltsstoffen.

Frau mit grüner Creme im Gesicht (Bild: olly / fotolia.com)
Bild: olly / fotolia.com
Sanduhr-Symbol
So sieht das neue Symbol aus

Ist ein Kosmetikartikel weniger als 30 Monate haltbar, mussten die Hersteller auf die Dosen und Tiegel "mindestens haltbar bis" schreiben. Das ist seit letztem Jahr nicht mehr so. Sie dürfen stattdessen auch eine kleine Sanduhr abbilden, versehen mit dem entsprechenden Datum. Das sieht die EU-Kosmetikrichtlinie vor, die im Juli 2013 in Kraft getreten ist. Vor allem für Unternehmen, die international arbeiten, ist dieses Zeichen ein Vorteil.

Das Datum ist jedoch kein Verfallsdatum, sondern ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Das heißt: Bis zu dem Tag muss das Produkt in jedem Fall noch o.k. sein. Danach können die Inhaltsstoffe sich so verändert haben, dass sie dem Körper nicht mehr gut tun.


Auf Kosmetikartikeln, die ungeöffnet länger haltbar sind als 30 Monate, muss kein absolutes Mindesthaltbarkeitsdatum stehen. Aber: Laut Kosmetikrichtlinie gilt hier ein anderes Zeichen, nämlich einen kleinen geöffneten Cremetopf mit einer Angabe von Monaten (als M dargestellt). Das M steht in diesem Fall für Menses (Latein) – was in ganz Europa verstanden werden soll.

Symbol geöffnete Dose 12 Monate
Das zusätzliche Symbol für bereits offene Produkte

Öffne ich beispielsweise heute ein Shampoo auf dem ein geöffneter Tiegel mit 6M steht, so kann ich mir damit noch sechs Monate die Haare waschen. So lange muss das Shampoo in Ordnung sein. Damit man weiß, wann die sechs Monate ablaufen, sollte man mit wasserfestem Stift auf der Verpackung vermerken, wann man das Produkt angebrochen hat. Denn spätestens nach ein paar Wochen erinnert man sich meistens nicht mehr an das genaue Datum...


Keinen Hinweis müssen Hersteller auf Produkten anbringen, die eh nicht verderben können. Ein Beispiel hierfür ist Parfum: Wegen des Alkoholgehaltes kann es nicht "schlecht" werden. Auch Einmalprodukte, die verpackt länger als 30 Monate halten, sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen.

Insgesamt sind die Hinweise auf die Haltbarkeit gute Anhaltspunkte. Doch Achtung: Wirkt eine Creme ranzig, hat sie ihre Konsistenz oder Farbe verändert oder müffelt gar komisch, gehört sie in den Abfalleimer. Auch Haarfarben, die angebrochen sind, oder Wimperntusche, die krümelig ist, müssen in den Müll. Vor allem Produkte, die direkt aufgetragen werden wie Lipgloss oder Wimperntusche, sollten nicht zu lange benutzt werden.


Noch ein Tipp: Kosmetik sollte man kühl und trocken aufbewahren - also nicht auf der Fensterbank in der Sonne oder am Strand im Korb. Aber auch nicht im Kühlschrank, denn da ist es zu kalt.


Besser, als mit den Fingern in die Töpfchen zu greifen, ist es, einen Kunststoffspatel zu nehmen. Sonst können sich Bakterien munter vermehren... Empfehlenswert sind auch Cremes in Tuben, die sind hygienischer. Das Verschließen nicht vergessen. Body-Lotions, die ohne Deckel herumstehen, sind ein prima Tummelplatz für Keime. Und Keime können eine Gefahr für die Gesundheit sein.


(AB)

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1 Kommentar(e)

  • Bessan
     

    kommentar

    also ich finde das sehr interessant .............. spaß :D

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