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Geld + Job

Rentenversicherung

 
Das wollen wir an dieser Stelle mal nicht übertreiben, es ist ja noch einen Augenblick hin bis zur Rente...
Aber für alle, die's noch nicht wussten: Wer arbeitet, ist normalerweise auch rentenversichert. Nur hat sich besonders in den letzten Jahren herauskristallisiert, dass diese staatliche Rentenversicherung sich nicht unbedingt als Quell unerschöpflichen Reichtums herausstellen wird, weil das Geld, das insgesamt im "Topf" ist, einfach nicht mehr für alle reicht - jedenfalls nicht für allzu hohe Rentenbeträge. Deswegen diskutiert man auch ohne Ende über zusätzliche Renten- und Altersversicherungen und dergleichen. Ein häufiges Stichwort ist dabei die "Riester-Rente": Ein staatlich gefördertes Modell, um durch zusätzliche Einzahlungen seine spätere Rente etwas "aufzupeppen". Auch Azubis sind als Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Rentenversicherung förderberechtigt. Ein Beispiel: Nehmen wir an, das Jahresbruttogehalt beträgt 8000 Euro. Davon werden in 2004 zwei Prozent = 160 Euro gespart. Der Staat gibt nun 76 Euro als Zulage dazu, so dass man selbst letztlich nur 84 Euro selber bei Seite legen muss.

Andere Modelle und Angebote der Altersvorsorge sind eher was, wenn man beruflich auf etwas festeren Beinen steht - außerdem ist die Angebotslandschaft ziemlich unübersichtlich und nicht alles ist empfehlenswert. Wer dazu mehr wissen will, sollte sich dann nochmal objektiv beraten lassen, z.B. in einer der Beratungsstellen der Verbraucher-Zentrale.
 
Stand: 16.07.2004 | Seite drucken | Seite empfehlen
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