Alle mal kurz überlegen: An wie vielen Stellen habt ihr mittlerweile ein Passwort? Mehrere Communities, ICQ, Google, Yahoo, das Mailprogramm, WOW... Hoppla, ganz schön viele. Und wie viele Passwörter? Eins? Und immer nur der Name des Hamsters? Aua...

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Zu naheliegendes Passwort: Namen oder Nummern aus dem persönlichen Umfeld wie der Name des Hundes, der eigene Geburtstag oder das Autokennzeichen sind ein bisschen zu durchschaubar - zumindest für Leute, die euch kennen, und damit sind jetzt nicht nur gute Freunde gemeint.
"Normale" Worte verwenden: Wörter, wie sie z. B. in jedem Wörterbuch zu finden sind, sind grundsätzlich riskant. Das ist in der Praxis besonders dann fatal, wenn man beim Login beliebig viele Versuche hat. Wenn dann eine Maschine bzw. eine Hacker-Software einfach ein komplettes Wörterbuch durchsausen lässt, wird sie mitunter in Sekunden fündig, denn länger braucht die nun mal nicht für ein "einfaches" Wörterbuch...
Logische Zeichenfolgen: Das mag jetzt hart klingen, aber "12345" oder "abcde" sind einfach stumpf - um die zu knacken, braucht man noch nicht mal 'ne Maschine. Genau das Gleiche gilt für bekannte Buchstaben- oder Nummernfolgen wie 4711, 0815 oder 007. Oder Tastaturfolgen wie asdfgh (schaut auf eure Tastatur, dann seht ihr, was gemeint ist!).

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Zu wenig Passworte: Wer nur ein oder zwei Passwörter immer wieder verwendet, erhöht das Risiko. Denn wenn eines ausgespäht wurde, haben die Bösen gleich alle!
Immer die gleichen Passwörter: Besonders sicherheitsbewusste können nach einiger Zeit auch einfach mal ihre Passwörter ändern. Sagen wir, nach einem Jahr oder so. Ewig die gleichen "PWs" müssen es jedenfalls nicht bleiben.
Passwörter speichern: Nein, nicht tun, schon gar nicht in einer Datei auf dem Rechner, da können "Trojaner-Viren" dran. Und auch nicht immer handschriftlich in einem Heft mit sich rumtragen. Ein Heft Zuhause im Safe, das vielleicht. Aber nur im Kopf behalten wäre halt schon am besten.
Und was ist nun ein sicheres Passwort? Na, eine möglichst lange und obendrein gemischte Zeichenfolge, bei der am besten auch Sonderzeichen vorkommen. So was wie "sdf.,f84/nm32" oder so ist schon nicht schlecht. Nun kann man sich so was aber nicht so irre gut merken, daher ist es hilfreich, einen Merksatz zu nehmen und daraus dann ein Passwort zu stricken. Zum Beispiel: "Ich lese jeden Tag die neuen Artikel bei checked4you!". Das wäre dann schon mal: iljtdnabc4u!. Dann kann man manche Buchstaben auch durch Zahlen oder Zeichen ersetzen, z. B. ein "@" statt "a" oder "3" statt "e" (ja, ein "e" ist in dem Beispiel nicht drin, aber generell geht das!). Und die Extrem-Enigmatiker unter euch können dann noch hingehen und z. B. die ersten zwei Buchstaben durch die Zahl ihrer Stelle im Alphabet ersetzen, als A=1, B=2 usw. Dann würde aus unserem Passwort "912jtdn@bc4u!"
So, und nun muss man sich nur noch die vielen Verschlüsselungsarten merken, die man angewendet hat... ;-)
(C4U)



