Ob Musikarchiv, Fotosammlung oder Seminararbeit - damit bei Virenbefall oder einer defekten Festplatte nicht alle Daten verloren gehen, hilft nur eine regelmäßige Datensicherung. Was für welchen Zweck das beste ist, sagen die Tester der Stiftung Warentest.
Sie haben Software zur Datensicherung, Festplatten mit integrierter Sicherungssoftware und einen Anbieter für Online-Datensicherung geprüft. Ergebnis: Günstig ist durchaus gut. Die Tester fanden "gute" Software schon für 20 Euro und "gute" Festplatten mit integrierter Sicherungssoftware für 100 Euro. Der Unterschied zwischen spezieller Datensicherungssoftware und Festplatten, die eine Sicherungssoftware mitliefern, liegt im Umfang dessen, was gesichert werden kann. Wer nur einzelne Dateien oder Ordner mit Musik, Fotos, Videos oder Text sichern möchte, für den eignen sich Festplatten, die die Datensicherungssoftware gleich mitliefern. Das beste Testergebnis erreichte hier "Western Digital My Book Home Edition" für 99 Euro.
Wer aber Betriebssystem, installierte Programme wie E-Mail oder Videoschnittsoftware, und vorgenommene Einstellungen zurückholen will, also die komplette Computeroberfläche rekonstruieren möchte, der braucht dazu spezielle Software. Von den acht geprüften Programmen schnitt "Norton Ghost 14" für 30 Euro am besten ab. Die beiden kostenlosen Programme im Test waren nur "befriedigend", vor allem ihre Handhabung ist für den Benutzer recht kompliziert.
Tipp der Tester: Regelmäßig sichern und Daten am besten auf mehrere externe Datenträger kopieren. Wichtige Daten am besten sogar an verschiedenen Orten aufbewahren. Der ausführliche Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.
(sw/C4U)


