Die Stiftung Warentest hat sich kompakte Stereoanlagen angeschaut. Unterschiede gibt's vor allem bei den Anschlussmöglichkeiten für MP3-Player und natürlich bei der Klangqualität. Insgesamt gilt: Guter Klang ist teuer.

- Bildquelle: Stiftung Warentest
Mehr Knöpfe, mehr Anschlüsse!
Die Bedienbarkeit hat den Testern nicht immer gefallen - teilweise störte es eher, wenn ein einziger Drehknopf fürs ganze Menu zuständig sein soll. Das könnte Geschmackssache sein, also am besten mal im Laden checken, ob man lieber ein paar Knöpfe mehr hätte oder nicht. Ein Punkt, den man außerdem vor dem Kauf checken sollte, sind die Anschlussmöglichkeiten: Wer seinen iPod per Fernbedienung über die Anlage ansteuern will, sollte auf entsprechende Docking-Anschlüsse Wert legen, denn nur damit geht das. Bei allen getesteten Geräten war aber zumindest ein analoger Audioeingang und/oder ein USB-Eingang zu finden, um wenigstens irgendwie seine MP3s darauf zu hören.

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Testsieger mit Note 1,8 ist das teuerste Gerät im Test für ca. 380 Euro, die "Yamaha MCR-550". Alle anderen, die als Gesamtnote ein "GUT" bekommen haben, liegen oberhalb von 200 Euro. Schlusslichter sind die "Lenco MCI-210" mit Note 3,0 für ca. 100 Euro und die JVC NX-PB10 mit Note 3,6 für ca. 108 Euro. Hier scheint der Preis mal ein ganz gutes Erkennungsmerkmal für Qualität zu sein - ist ja nicht immer so... Deshalb gab es bei der teuersten Anlage auch den besten Klang. Kleinste Lautsprecher klingen übrigens am schlechtesten, sagen die Tester - aber deswegen sei nicht umgekehrt groß immer gut.
Und auch wichtig zu wissen: Für große Räume ist laut Stiftung Warentest keine der Anlagen wirklich geeignet. Die genauen Ergebnisse mit allen Bewertungen gibt's unter www.test.de.
(C4U)


