Mal wieder vor dem Regal im Drogeriemarkt: Nehme ich nun das Duschgel für Sportler oder das für zu trockene Haut? Oder doch lieber das mit "Strawberryduft" und Glitter? Eins haben alle gemeinsam - nämlich viel Wasser in der Tube.
So manche Duschgelflasche ist nämlich bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Nur der andere Teil sorgt für "Extra-Sauberkeit" - jedenfalls, sofern man nicht sowieso nur Wasser verwenden möchte. Die Wasch- und Pflegesubstanzen werden uns also nur verdünnt verkauft. So gesehen wären eigentlich viel kleinere Flaschen mit Konzentrat möglich, was dann auch weniger Plastikmüll bedeuten würde. Aber so kommt eine ganze Menge Müll zusammen, den man vermeiden könnte. Und der ganze Verdünnungswahn hat noch einen anderen Aspekt, nämlich den Geldbeutel: Die Verpackung lässt sich der Hersteller natürlich mitbezahlen. Indirekt bezahlt man also auch das Wasser mit. Das alles ist bei einer "klassischen" Seife so nicht der Fall, denn man muss keine leere Kunststoffflasche entsorgen. Macht schon mal 1:0 für die Seife.
Besser ohne Konservierungsstoffe
So weit zur Flasche - und was ist mit der Haut? Weil feuchte Kosmetikprodukte ein gefundenes Fressen für Pilze und Bakterien sind, werden gleich noch ein paar Konservierungsstoffe mit rein gemischt. Wer eine unempfindliche Haut hat, der hat Glück, denn viele Konservierungsstoffe können bei empfindlicher Haut zu Allergien führen. Das gleiche gilt natürlich auch für Schampoos und Flüssigseife. Auch hier kann der Griff zur guten alten Seife helfen, denn die braucht keine Konservierungsstoffe. Das hält allerdings manche Hersteller nicht davon ab, trotzdem welche rein zu schütten - hier muss man auf die Packungsbeschriftung achten! Setzt man das mal voraus, macht's dann aber 2:0 für die Seife.

- Bild: sxc.hu / Emiliano Spada
(C4U)
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Forum zum Thema "Kosmetik"Bisher 9 Beiträge, letzter Beitrag vom 23.04.2010, 19.06 Uhr



