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Tipps für weniger Stromverbrauch

Wie der Handy-Akku länger hält

Wenn der Akku alle paar Tage leer ist, kann das mit dem alltäglichen Gebrauch zu tun haben. Wir haben ein paar Tipps, wie der Akku länger im Saft bleibt.

Grafiken mit Akku-Lade-Anzeigen (Bild: Recharging (http://www.flickr.com/photos/hertzen/5461188253/) von Viktor Hertz (http://www.flickr.com/photos/hertzen/) unter CC-BY-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de)
Bild: Recharging von Viktor Hertz unter CC-BY-Lizenz
  • Gerade bei Smartphones gibt es jede Menge Dienste, die Saft brauchen, wenn sie an bleiben - die GPS-Ortung, WLAN oder auch Bluetooth gehören dazu. Also besser dann einschalten, wenn man den jeweiligen Dienst braucht.
  • Ständige Kommunikation: Anwendungen, bei denen laufend Daten synchronisiert, gesendet und empfangen werden, hauen richtig was weg - dazu gehören z. B. Mail-Funktionen oder Facebook- und Twitter-Apps. Wer richtig Akku sparen will, versucht das zu deaktivieren - bei Android z. B. bei den "Konten" oder auch in den Einstellungen der jeweiligen App.
  • Nicht jede App braucht gleicht viel Energie - Spiele z. B. sind oftmals besonders hungrig. Und wenn man sie dann noch ständig unterwegs aktiv lässt und obendrein noch GPS braucht ... Ihr wisst schon, auf welche Spiele-Apps das zutrifft ;-)
  • Alles, was blinkt, fiept, leuchtet oder vibriert, braucht auch ordentlich Strom: Es gibt viele solcher Stromfresser, die man deaktivieren oder zumindest verkürzen kann: Display-Beleuchtung (ein wenig Dimmen spart ganz schön!), Bildschirmschoner, Vibrationsalarm, Tastentöne... Aber auch unbemerkt im Hintergrund weiterlaufende Programme ziehen am Saft.
  • Auf guten Netzempfang achten! Denn: Guter Empfang = weniger Verbrauch. Dann ist weniger Leistung nötig, um den Netzkontakt aufrecht zu erhalten. Obendrein ist die Handy-Strahlung bei gutem Empfang auch geringer.
  • Bei Neueinwahl ins Netz wird mehr Strom benötigt als sonst, deshalb das Handy nicht andauernd ein- und ausschalten. Nur bei längerem Nicht-Gebrauch sollte man es eher ganz ausmachen, das spart dann natürlich auch Strom.
  • Auf die Temperatur achten - mitten in der Sonne zu liegen ist gar nicht gut für den Akku. Zu kalt aber auch nicht: also nicht nachts im Winter auf dem Balkon liegen lassen!

Außerdem: Man hört immer noch ab und zu den Tipp, seinen Akku möglichst ganz leer werden zu lassen, bevor man ihn wieder auflädt, um den "Memory-Effekt" zu vermeiden. Dies gilt allerdings nur noch für ältere Modelle, vor allem Nickel-Cadmium-Akkus ("NiCd"). Aber Nickel-Metallhydrid-Akkus ("NiMH") oder Lithium-Akkus sind für diesen Effekt nicht mehr anfällig, daher ist das in den meisten Fällen heutzutage kein so großes Thema mehr. Und schließlich gilt noch der Umwelt-Hinweis: Wenn der Akku dann doch mal endgültig platt ist, nicht in die normale Mülltonne damit! Mehr dazu findet ihr hier.


(Wi)

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

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1 Kommentar(e)

  • Friedhelm Wöll
     

    Anregung

    Liebe Verbraucherzentrale,
    ältere, defekte NC-Akkus kann man reccyclieren, neuere defekte kann man austauschen. Das gilt generell für Geräte, die mit einem Akku ausgerüstet sind. Einige Firmen haben sich auf die Wiederherstellung solcher defekter Bauelemente spezialisiert. Reparatur ist günstiger als ein Neukauf - auch für die Umwelt.
    Bitte recherchiert doch mal dazu und veröffentlicht die Suchergebnisse.
    Mit freundlichen Grüßen

    Friedhelm Wöll

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