Natürlich haben Versicherungsunternehmen noch jede Menge andere Angebote parat. Das muss aber nicht heißen, dass man sie auch braucht. Wie schon gesagt: Bei einem ziemlich alten Wagen ist selbst eine Teilkasko nicht erforderlich. Eine "Insassenunfallversicherung" kann man auch ablehnen, da Schäden an Mitfahrenden entweder durch die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung (wenn man selber Schuld hat) oder durch die Versicherung des Unfallgegners (wenn der Schuld ist) abgedeckt werden. Ausnahme sind sog. "Unabwendbare Ereignisse", für die niemand die Schuld trägt (z.B. eine Ölspur unbekannten Ursprungs).

Auch andere Zusatzversicherungen wie z.B. Verkehrs-Service-Versicherungen (Schutzbrief) mit u.a. Pannen- und Abschlepphilfe, Serviceleistungen bei Pannen oder Unfällen im Ausland, Übernahme der Fahrzeugverschrottung bei Totalschaden etc. sind sehr kritisch auf ihre Notwendigkeit hin zu hinterfragen - vieles ist bereits anderweitig abgedeckt oder nicht unbedingt nötig. Ein Kostenvergleich lohnt sich: Viele Eltern sind Mitglied in Automobilclubs und haben dort einen Schutzbrief. Das kostet zusammen deutlich über 50 € pro Jahr. Und dabei bieten andere Versicherer den Schutzbrief als Zusatz zur Autoversicherung umsonst oder gegen Aufpreis von 9 € pro Jahr.

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