Du bist hier:
  • Diesen Artikel drucken
  • Diesen Artikel empfehlen

DVB-T endet

DVB-T2: Alles neu beim Antennenfernsehen

Wer über eine Antenne fernsieht, braucht spätestens 2017 neue Geräte und muss für Privatsender 69 Euro im Jahr zahlen. DVB-T wird eingestellt.

Eine Zimmerantenne für DVB-T und DVB-T2. (Bild: Tomislav / Fotolia.com)
Bild: Tomislav / Fotolia.comEine Zimmerantenne kann auch für DVB-T2 weiter genutzt werden. Aber das Empfangsgerät dahinter muss neu gekauft werden.

Wer weder einen Internetanschluss noch Kabel oder Satellit zum Fernsehen nutzt, sondern eine Zimmerantenne oder Dachantenne, muss dieses Jahr Geld in die Hand nehmen. Das jetzige DVB-T wird abgeschaltet und durch DVB-T2 ersetzt. Vorteil: Dann gibt es Fernsehen in HD auch über Antenne und man kann (theoretisch) mehr Sender als bisher empfangen.

Nachteil: Wer die privaten Sender empfangen möchte, muss dafür ab dem 1. Juli 2017 bezahlen – und zwar 69 Euro im Jahr für Freenet-TV von Media Broadcast. Das bislang kostenlose SD-Signal wird nicht mehr gesendet. Außerdem wird der Preis pro Gerät fällig. Wer also z.B. in Wohnzimmer und Schlafzimmer gucken will, muss zwei Mal 69 Euro zahlen. Die öffentlich-rechtlichten Sender kosten nichts extra, weil man für sie ja schon Rundfunkbeitrag zahlt.

Weitere Kosten für neue Geräte

Um die Sender überhaupt empfangen zu können, braucht man auch neue Receiver oder Fernseher mit entsprechendem Empfangsmodul. Das geht dann zusätzlich ins Geld. Immerhin: Bislang für DVB-T genutzte Antennen können weiter verwendet werden.

Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW gibt es viele Informationen zum Kauf neuer Fernseher. Und Infos zu DVB-T2 findest du auf dvb-t2hd.de.


(hamo)

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

Schlagworte

Wie hat dir der Artikel gefallen? Top oder Flop?