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Viele Aromen

Kuchen als Tee

Käsekuchen kann man trinken. Muffins übrigens auch. Das wusstet ihr nicht? Dann müsst ihr euch nur die Regale mit den Tees im Supermarkt angucken ...

Im Aquarell-Stil sind eine antike Prozellan-Tasse mit Tee und ein Muffin daneben zu sehen. Bild: nadya5 / Fotolia
Bild: nadya5 / Fotolia

Sie werden "Sweetteas", "Süße Leckerli" oder "Süße Leckereien" genannt. Und sie haben Namen wie "Erdbeerkäsekuchen", "Blueberry Muffin", "Caramell-Apple-Pie", "Himbeertörtchen" oder "Schokokuchen". Kuchen gibt es also nicht mehr zum Tee, sondern auch im Tee.

"Für den süßen Heißhunger" oder "Süßes genießen ohne Kalorien und ohne schlechtes Gewissen", so werben die Teehersteller. Doch was steckt wirklich in der Tasse, wenn es keine Kalorien sind?

Ein Blick auf die Zutatenlisten zeigt: Die meisten dieser Kuchentees enthalten Apfel, Hibiskus und Hagebutte als Hauptbestandteile. Dass sie unterschiedlich schmecken, liegt an den Aromastoffen. Ist zum Beispiel "Erdbeerkuchenaroma" enthalten, dann ist es künstliches Aroma. Es gibt auch wenige Hersteller von "Kuchentees", die auf "natürliche Aromen" setzen. Diese haben zumindest einen natürlichen Ursprung, weil sie zum Beispiel mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt werden.

In manchen Zutatenlisten finden sich noch andere Überraschungen: Säuerungsmittel (Citronensäure) zum Beispiel. Oder aber Steviablätter, deren Zusatz die Europäische Union aber noch nicht erlaubt hat. Steviablätter süßen den Tee. Die Frage ist auch, ob ein Tee automatisch gesüßt daherkommen muss.

Vielleicht sollte man bei Hunger auf Kuchen doch lieber selbst backen und ein kleines Stückchen zum Tee essen. Ein leckerer Mix wäre – anstelle des Aroma-Zimtschnecken-Tees – ein Zimt-Apfelkuchen und ein Früchtetee ohne Aroma und Zusatzstoffe.


(AB)

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