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Roaming

Mit dem Handy an der Grenze

Wenn man im Ausland ist, ändern sich die Tarife - man ist ja in einem anderen Netz. Aber auch schon die Nähe zur Grenze kann einen unbemerkt in eine andere Preiszone schleudern.

Handy mit Pass und Geld (Bild: fotomek / fotolia.com)
Bild: fotomek / fotolia.comWenn das Navigationsgerät neue Karten lädt, sollte das nicht aus Versehen über das falsche Netz passieren, sonst wird es teurer als erwartet.

Falls Vati und Mutti euch dieses Jahr z.B. in den Bayrischen Wald mitschleppen oder ins Erzgebirge, solltet ihr zwischendurch auch mal einen kritischen Blick aufs Display werfen. Denn wenn man sich in Grenznähe befindet, kann es schon mal passieren, dass das ausländische Netz stärker ist als das heimische. Und solche Auslandsnetze sind eben im Preis oftmals deutlich höher als der Inlandstarif des eigenen Netzbetreibers - "Roamingpreise" bzw. Kosten fürs Angerufen-werden kommen dann nämlich dazu.


Das ganze passiert eigentlich nur, weil die meisten ihr Handy auf automatische Netzsuche eingestellt haben. Und dann sucht es sich eben, mangels Alternativen, das am besten verfügbare Netz. Deshalb ist der Rat ganz simpel: Man sollte die Netzwahl in solchen Fällen auf "manuell" einstellen, dann kann man sein Netz selber wählen. Falls ihr nicht wisst, wie das geht: in der Bedienungsanleitung eures Handy sollte es drin stehen.



Kleiner Tipp: Grenznähe nutzen!

Das Ganze lässt sich übrigens umgekehrt auch zum Vorteil nutzen, denn die deutschen Netze stehen ja auch nicht an der Grenze stramm: Wenn man zwar im Ausland, aber in Grenznähe ist, kann man von dort aus nämlich versuchen, das eigene deutsche Netz zu erwischen - und zahlt seinen normalen Tarif, ganz ohne Roaming.


(Wi)

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

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