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Messenger sicherer einstellen

Skype: Sex-Belästigung und Abzocke blocken

Ältere Männer zeigen sich jungen Mädchen nackt, Kriminelle wollen Geld abgreifen – das passiert auch auf Skype. Diese drei Klicks können das verhindern.

Eine junge Frau sitzt auf einem Sofa mit erschrockenem Gesichtsausdruck hinter einem Laptop.
Bild: Photographee.eu / Fotolia

Ob Videotelefonie oder Chat – Skype ist total cool, um mit seinen Freunden zu sprechen. Total cool finden auch Kriminelle das Programm. Immer wieder bekommen Nutzer fragwürdige Kontaktanfragen. Häufig sind es Frauen aus Osteuropa, die angeblich dringend Kontakt aufnehmen müssen. Ihr Ziel: Euch Geld aus der Tasche ziehen, das ihr irgendwohin überweisen sollt.

Auch "Cyber-Grooming" läuft gerne über Skype: Männer schreiben junge Mädchen an, zeigen sich irgendwann nackt bis hin zur Selbstbefriedigung und verlangen von den Mädchen das gleiche. Sie geben sich als gleichaltrig aus, um Vertrauen aufzubauen.

Um sich vor solchen Attacken zu schützen, musst du gar nicht viel machen: drei Klicks in den Einstellungen genügen. Wir zeigen sie beispielhaft an der Skype-App für Android (App-Version 6.0.0.16024):

Screenshots zeigen die empfohlenen Datenschutz-Einstellungen bei Skype für Android.

Du öffnest über die drei Striche oben links die Einstellungen. Dort scrollst du runter bis zum Bereich "Datenschutz". Da solltest du einstellen, dass du Chats und Anrufe grundsätzlich nur von Kontakten annimmst. Damit sind nicht die Kontakte im Telefonbuch deines Handys gemeint, sondern die bei Skype. Und wo du schon mal da bist, kannst du "Werbung von Microsoft erlauben" auch gleich abschalten. Warum, das erklärt unser Datenschutz-Artikel.

Übrigens: Wenn du Skype auf mehreren Geräten nutzt, musst du die Einstellungen auf jedem einzelnen vornehmen.


(hamo)

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

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