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Geld sparen leicht gemacht

Stromspar-Tipps für Zuhause

Der Blick auf die Stromrechnung endet für viele mit einer bösen Überraschung – doch das muss nicht sein! Diese Stromspartipps schonen deine Haushaltskasse.

Mit der richtigen Glühbirne lässt sich viel Strom und damit auch geld sparen.
Bild: phive2015 / Fotolia.com

Egal ob du alleine wohnst, oder in einer Wohngemeinschaft, fest steht: Wohnen ist teuer. Ein nicht zu unterschätzender Kostenpunkt dabei ist die Stromkosten. Denn was viele vergessen: Der monatliche Abschlag, den du für Strom und Heizung zahlst, basiert lediglich auf den zurückliegenden Erfahrungswerten deines Vormieters. Weicht dein Stromverbrauch hiervon ab, können schnell Nachzahlungen auf dich zu kommen. Damit du beim Blick auf die Nebenkostenabrechnung keine böse Überraschung erlebst, haben wir die wichtigsten Stromspar-Tipps für dich zusammengestellt. So sparst du nicht nur Energie sondern auch bares Geld.


Stromspar-Tipp 1: Stromversorger wechseln

Das A und O für Energiesparer ist der Stromtarif – und die Kosten für Strom und Gas variieren stark. Die gute Nachricht: Durch den zunehmenden Wettbewerb und der größeren Wechselbereitschaft der Verbraucher existieren auch immer mehr Stromanbieter mit günstigen Tarifangeboten. Die schlechte Nachricht: Wer seinen Strompreis nicht regelmäßig vergleicht und gegebenenfalls wechselt, zahlt drauf.


Während Energieanbieter Neukunden meist mit günstigen Angeboten locken wollen, steigen in der Regel die Preise der Bestandskunden - und das um teilweise 20 bis 30 Prozent. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei jeder Preisveränderung zu überprüfen, ob sich ein Anbieterwechsel lohnt. Bietet ein Energieversorger bessere Konditionen, bleibt betroffenen Kunden immer noch die Möglichkeit, den bisherigen Anbieter um eine Preisanpassung zu bitten. Geht dieser nicht darauf ein, kann mit einem Anbieter-Wechsel viel Geld gespart werden. Gerade Kunden, die ihren Stromtarif noch nie bewusst ausgewählt haben, zahlen wahrscheinlich den teuersten Tarif des örtlichen Versorgers.

Stromspar-Tipp 2: Stromfresser aufspüren

In vielen Haushalten schlummern heimliche Stromfresser, die den Verbrauch und damit auch die Stromkosten oftmals unbewusst in die Höhe treiben. Hier besteht hohes Einsparpotenzial! Denn sind die Übertäter erst einmal identifiziert, kann schnell und ohne große Einbußen viel Energie gespart werden. Zu der Kategorie Stromfresser gehören unter anderem alte Kühlschränke, Heizungspumpen, Wäschetrockner oder Stand-By-Lichter.


Doch gerade Stand-By-Lichter zu eliminieren, ist leichter gesagt, als getan. Denn viele Elektrogeräte besitzen keinen echten Ausschalter. Stromspar-Tipp: Um unnötige Kosten für Stand-By-Lichter zu vermeiden, können Steckerleisten mit Kippschalter helfen. So kannst du sicher gehen, dass kein Strom gezogen wird, wenn du die Geräte gerade nicht nutzt.


Stromspar-Tipp: Messgerät helfen, Stromfresser im eigenen Haushalt aufzuspüren. Gegen eine Kaution von 20,00 Euro kannst du dir ein Strommessgerät für 14 Tage kostenlos in unseren Beratungsstellen bei dir in der Nähe ausleihen.


Stromspar-Tipp 3: Energieverbrauch im Haushalt reduzieren

Auch viele kleine Schritte können die Stromkosten merklich reduzieren. So solltest du im Alltag stets darauf achten, die Beleuchtung auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig so viel wie möglich das Tageslicht zu nutzen. Sieht gerade niemand fern, kostet der angeschaltete Fernseher nur unnötig Geld.


Effizientes Waschen


Eine weitere Stromspar-Möglichkeit: Waschen mit geringen Temperaturen. Mit den heutigen Waschmitteln genügen meist Waschgänge bei 30 oder 40 Grad Celsius, um deine Kleidung zu säubern. Liegen keine starken Verschmutzungen vor, verbrauchen Waschgänge bei 60 Grad Celsius also nur unnötig Energie und Geld. Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung: Zusammen mit einer vollen Trommel und der richtigen Waschmitteldosierung können die Kosten für das Waschen so um bis zu ein Drittel verringert werden.


Zudem kann eine technische Optimierung bei Waschmaschinen den Energieverbrauch deutlich senken. Neue Geräte bieten meist besonders effiziente Waschprogramme und können anhand des Wäsche-Gewichtes die optimale Wasserzufuhr berechnen. Doch keine Sorge, denn um Einsparpotentiale zu realisieren, müssen Elektrogeräte nicht gleich neu gekauft werden.


Reparieren oder neu kaufen - zur Orientierung gilt: Liegen die Reparaturkosten bei einem fünf Jahre alten Gerät unter 20 Prozent des Neupreises, ist eine Reparatur lohnenswert. Übersteigen die Kosten für eine Reparatur hingegen 30 Prozent des Neukaufpreises, ist es sinnvoller, das Elektrogerät zu ersetzen.


Herd und Backofen


Das gilt auch für jegliche Küchengeräte. Beim Kochen und Backen lassen sich Sparpotenziale ausschöpfen, indem die Energieverluste von Herd und Backofen an die Umgebung so gering wie möglich gehalten werden. Beispiele gefällig? Schon allein durch den Verzicht aufs Vorheizen kannst du acht Prozent Energie sparen, durch die Einstellung von Umluft statt Ober-und Unterhitze sogar weitere 15 Prozent. Für energieeffizientes Kochen haben sich vor allem Gasherde und Induktionsherde bewiesen.

Stromspar-Tipp 3: Beleuchtung optimieren

Gutes Licht trägt entscheidend zu einer guten Wohn- und Arbeits-Atmosphäre bei, die richtige Lampe zu einer ordentlichen Strom-Ersparnis. Rund zehn Prozent der Stromkosten werden durch die Beleuchtung verursacht. Stromspar-Tipp: Ersetze deine Halogenlampen durch LEDs. Die punkten nämlich nicht nur mit einer längeren Lebenszeit von bis zu 20.000 Stunden, sondern verbrauchen auch gleichzeitig bis zu 80 Prozent weniger Strom als konventionelle Halogenlampen.


Mehr Informationen und viele weitere Stromspar-Tipps für Zuhause findest du hier.


(Lg)

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

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