Du bist hier:
  • Diesen Artikel drucken
  • Diesen Artikel empfehlen

Stiftung Warentest vergleicht Spotify & Co.

Musikstreaming-Dienste im Test

Die Stiftung Warentest hat spotify, Napster, Amazon und andere Streamingdienste für Musik getestet. Testsieger wurde Juke.

Mann streamt Musik mit dem tablet (Bild: georgejmclittle / fotolia.com)
Bild: georgejmclittle / fotolia.comMusik entspannt zum Pauschalpreis streamen: Welches Portal bietet mehr?

Das Prinzip dürfte klar sein: Musik wird nicht gekauft und heruntergeladen, sondern für eine meist monatliche Pauschale kann man die verfügbaren Titel hören, so oft man will. Bleibt die Frage, wie groß die Auswahl jeweils ist - und was die verschiedenen Anbieter sonst so unterscheidet.


Unterschiede eher fein

Am Klang liegt's schon mal nicht: Der ist laut Stiftung Warentest bei allen 11 getesteten Diensten "ohne Fehl und Tadel". Wonach soll man also gehen, wenn man sich für einen Streamingdienst entscheiden will? Allzu viel tun die sich nämlich offenbar nicht. Beispiel Musikauswahl: Auch hier haben alle sehr gut abgeschnitten - mit Ausnahme von Amazon Prime. Getestet wurde mit 700 Alben aus verschiedensten Genres, von Klassik bis Pop. Oder der Preis: 9,99 Euro ist bei der getesteten Auswahl nahezu Standard, nur Aldi life Music und Amazon Prime lagen im Test darunter. Einige Unterschiede gibt es bei Bedienung, Abrechnung oder Hilfefunktionen. Und auch beim Datenverbrauch, wie das Video der Stiftung Warentest an einem Beispiel deutlich macht:


AGB und Datenschutz

Deutliche Unterschiede findet man auch bei AGB und Datenschutz: So hatten einige wie Spotify, Apple Music oder Amazon Prime unzulässige Klauseln im Kleingedruckten sowie Mängel in der Datenschutzerklärung. Dabei interessierte die Tester vor allem, ob personenbezogene Daten übertragen oder Daten unverschlüsselt gesendet wurden.


"Außenseiter" Juke (O-Ton test.de) führt dabei die Liste auf dem ersten Platz an, gefolgt von Deezer und Tindal. Amazon Prime bildet das Schlusslicht. Spotify landete etwa im Mittelfeld. Mehr Infos zum Test sowie die kompletten Ergebnisse zum kostenpflichtigen Download für 2,50 Euro findet man unter www.test.de.


(Wi)

Wie hat dir der Artikel gefallen? Top oder Flop?

  • Musik

    Frau mit Kopfhörer am Laptop (Bild: Gbuglok / fotolia.com)

    Creative Commons: Freie Musik im Netz

    Filesharing birgt ja bekanntlich Gefahren - aber wie wär's denn mal mit CC-lizensierter Musik?

    Weiterlesen
  • Musik

    Junger Mann mit Kopfhörer am Laptop. Bild: VZNRW

    Tauschbörsen: was man (nicht) darf

    Musik, Filme und Software aus'm Netz: Ist das jetzt illegal oder nicht? Nur Download oder auch Upload? Oder schon der Besuch einer Tauschbörse? Berechtigte Fragen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass deswegen schon so manche/r Post vom Anwalt bekommen hat.

    Weiterlesen